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25 | 03 | 2017
Judo Damen
2. Bundesliga 2016 PDF Drucken E-Mail

Saison 2016

Sa. 23.04. in Duisburg gegen Brander TV 1:5

Sa. 04.06. in HERMANNSBURG gegen PSV Duisburg 5:2, JC Wermelskirchen 5:2

Sa. 25.06. in Wolfsburg gegen MTV Vorfsfelde 1:5, VfL Stade 1:5

 


 

Saison 2015 - 4. Platz

Hermannsburger Judoka geschwächt nach Vorsfelde

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HERMANNSBURG. Ein letzter Kampftag könnte durchaus etwas positiver Aussehen. Doch wenn die Judo-Damen des TuS Hermannsburg..

Ein letzter Kampftag könnte durchaus etwas positiver Aussehen. Doch wenn die Judo-Damen des TuS Hermannsburg heute zum Saisonabschluss der 2. Bundesliga zum Ligaletzten MTV Vorsfelde reisen, hat der Tabellendritte schon einige Problem im Gepäck.

Wenn um 15 Uhr die ersten Kämpferinnen die Matte betreten, wird einer nicht dabei sein, der normalerweise das Gesicht der Hermannsburger Judoka ist. Trainer Dieter Wermuth ist erkrankt und wird die Mannschaft nicht betreuen können. Seine Aufgaben wird Abteilungsleiter Frank Walzer übernehmen. Doch damit nicht genug. Denn mit Lena Buseman (Schulterverletzung), Kyra Quast (Erkrankt) und Yvonne Odink fallen gleich drei TuS-Kämpferinnen aus. "Daher wird das ein ganz offenes Ding" stuft Walzer den Ausgang des Treffens mit einem jungen und motivierten Gegner als völlig offen ein. Eine Niederlage wäre für die Hermannsburgerinnen allerdings kein Beinbruch. Für den Auf- oder Abstieg kommt das TuS Team nicht mehr in Frage. "Daher geht es so ein kleines bisschen um die goldene Ananas", sagt Walzer

Quelle: Abschrift der Celleschen Zeitung vom 27.Juni 2015  Autor: Uwe Meier Foto: Hilmer

Hermannsburger TuS-Judoka haken Aufstieg ab

Heimwettkämpfe des TuS Hermannsburg in der 2. Judo-Bundesliga - Dörte Müller gegen Lorena Müller vom Vfl Stade Foto: Benjamin Westhoff

Die Judoka des TuS Hermannsburg müssen ihre Träume vom Aufstieg in die Bundesliga begraben. Beim Heimwettkampf machten Personalprobleme Trainer Dieter Wermuth einen Strich durch die Rechnung.

HERMANNSBURG. Schon vor dem Heimwettkampftag hatte Trainer Dieter Wermuth den vor der Saison geäußerten Gedanken an den Bundesliga-Aufstieg revidiert. Inzwischen sprechen auch die Zahlen dafür, dass es mit einer Topplatzierung für den TuS Hermannsburg in der 2. Judo-Bundesliga der Frauen nichts wird. Nach vier Wettkämpfen stehen für das TuS-Team bereits zwei Niederlagen zu Buche.

Beim Wettkampftag vor heimischem Publikum gab es zwar einen knappen 4:3-Sieg gegen VfL Stade, doch anschließend musste sich die Riege von Trainer Wermuth dem Spitzenreiter JC Wermelskirchen mit 2:4 geschlagen geben. Damit rangiert Hermannsburg auf dem dritten Tabellenplatz.

Enttäuscht war Wermuth dennoch nicht. „Ich bin stolz auf die Mannschaft“, sagte er vielmehr. „Jeder hat für jeden gekämpft, die Mädels wachsen als Mannschaft immer dichter zusammen.“

Dass es sportlich nicht zu mehr reichen würde, war dem Coach bereits im Vorfeld klar. Denn nachdem für Kyra Quast aufgrund einer Virusinfektion die Saison beendet war, bevor sie überhaupt begonnen hatte, musste beim Heimwettkampf auch Miriam Garmatter passen. Sie plagte über starke Magenprobleme und stand dem TuS-Team deshalb nicht zur Verfügung. „Da kann man dann nichts machen“, sagte Wermuth, der im Stillen sogar mit zwei Niederlagen gerechnet hatte. Seine „Mädels“, wie Wermuth seine Kämpferinnen nennt, belehrten den Trainer allerdings eines Besseren und gewannen immerhin einen Wettkampf.

In der gut gefüllten Sporthalle des Christian-Gymnasiums sorgten rund 80 Zuschauer für eine stimmungsvolle Atmosphäre. „Die Kämpfe hätten noch mehr Zuschauer verdient gehabt“, so Wermuth über das ansehnliche Niveau der Zweitligisten. Der Wettkampf gegen Stade begann für Hermannsburg alles andere als vielversprechend. Anders als geplant und gehofft, sah sich die TuS-Riege erst einem 0:2, wenig später sogar einem 1:3 gegenüber.

Dabei ärgerte den Trainer insbesondere die Niederlage von Cynthia Hildebrand. In der Gewichtsklasse bis 52 Kilogramm hatte die für Hermannsburg kämpfende Bremerin bereits sicher in Führung gelegen. „Doch dann ist sie irgendwie in einen Tunnel geraten und hat auf nichts und niemanden mehr reagiert“, sagte Wermuth. Doch Hildebrands Kolleginnen sprangen in die Bresche. Anne Byczkowski (bis 70 kg) und Lena Busemann (über 78 kg) sorgten für den Ausgleich. Und im letzten entscheidenden Kampf behielt Anne Zienterra (bis 63 kg) die Nerven. „Das war ein ganz toller Sieg von ihr“, urteilte Wermuth.

Mit dem 4:3-Erfolg über Stade hatten die Hermannsburger Judoka ihr Soll erfüllt. Als Zugabe hätte anschließend auch noch der JC Wermelskirchen auf die Matte gezwungen werden sollen. Doch letztlich war die TuS-Riege gegen den Spitzenreiter ohne echte Siegchance.

Wermuth hatte seine Riege gleich in mehrere Gewichtsklasse umgestellt. „Ich habe Leute eingesetzt, die ich vielleicht nicht eingesetzt hätte, wenn wir komplett gewesen wären“, erklärte der Hermannsburger Trainer und nahm die Niederlage so ein wenig auf seine Kappe. „Niederlage bleibt zwar Niederlage. Aber die Mädels haben ihre Sache wirklich gut gemacht. Mehr war nicht drin.“

Der nächste und zugleich letzte Wettkampftag findet für Hermannsburg erst am Samstag, 27. Juni statt. Dann geht es Auswärts gegen den Tabellenletzten MTV Vorsfelde.

Autor: Uwe Meier - Foto: Benjamin Westhoff - Cellesche Zeitung vom 12.05.2015

TuS-Riege will Gegner auf die Matte legen

Anika Wohlers will mit dem TuS Hermannsburg am Samstag zwei Heimsiege erkämpfen

Hermannsburg. Allzu oft kommen die Judoka des TuS Hermannsburg nicht in den Genuss, sich vor heimischen Publikum zu präsentieren.

Hermannsburg. Allzu oft kommen die Judoka des TuS Hermannsburg nicht in den Genuss, sich vor heimischen Publikum zu präsentieren. Nur einmal in der Saison geht die TuS-Riege in der 2. Bundesliga zu Hause auf die Matte. Und das wird in diesem Jahr am Samstag der Fall sein. Um 16:30 Uhr beginnt in der Sporthalle des Christian-Gymnasiums in Hermannsburg ein Wettkampftag, an dem der VfL Stade und anschließend JC Wermelskirchen zu Gast ist.

Die Ziele für die Gastgeberinnen sind klar. "Wir gehen motiviert an die Sache heran", sagt Trainer Dieter Wermuth. "Und gerade zu Hause will man sowieso immer gewinnen." In einem Punkt rudert der Coach allerdings zurück. Vor dem ersten Wettkampftag, der mit einem Sieg und einer Niederlage geendet hatte, hatte er noch den Erstligaaufstieg ins Auge gefasst. Inzwischen will er die Erwartungshaltung etwas zurückschrauben, auch "aufgrund der personellen Situation". Denn mit Kira Quast (Virusinfektion) fällt den Hermannsburgern in der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm eine wichtige Kämpferin für die Rest der Saison aus. "In dieser Klasse haben wir nichts Gleichwertiges aufzuweisen", sagt Wermuth. Das rein Sportliche sei die eine Seite, ein weiterer Aspekt sind die ständig erhöhten Auflagen, de vom Deutschen Judo Bund an Erstligisten gestellt werden. "Die machen den Sport kaputt", sagt das Judo-Urgestein und meint damit auch finanzielle Aspekte. Für alles und jeden würden Abgaben verlangt. Das Geld würde dann nahezu ausschließlich für die Spitzenleute aufgebraucht. "Da ist es doch verständlich, dass immer mehr Vereine sich aus den Topligen zurückziehen."

Doch diese Gedanken sollen am Samstag keine Rolle spielen. Vielmehr will die TuS-Riege ihre Gegner auf die Matte legen. "Stade kennen wir aus den vergangenen Jahren sehr gut", so der Hermannsburger Trainer. "Gegen die haben wir eigentlich noch nie verloren." Daran soll sich auch am Samstag nichts ändern. Spannung verspricht die Begegnung gegen den derzeitigen Spitzenreiter JC Wermelskirchen, gegen die es in der vergangenen Saison eine Punkteteilung gab.

Cellesche Zeitung vom 08.05.2015 Autor: Uwe Meier , Foto: Thomas Hilmer

Judo-Frauen des TuS Hermannsburg wollen in die Bundesliga / Saisonstart am Samstag

Miriam Garmatter beim Heimkampftag 2014

Für die Judo-Damen des TuS Hermannsburg beginnt am Samstag eine weitere Saison in der 2. Bundesliga, die mit dem Aufstieg enden soll. Am ersten Wettkampftag hat die TuS-Riege auswärts gleich zwei Wettkämpfe zu bestreiten. Es geht gegen Stella Bevergern und den Brander TV.

HERMANNSBURG. Nicht kleckern, sondern klotzen. Zumindest für Trainer Dieter Wermuth ist klar, wohin der Zug in der am Samstag beginnenden Saison in der 2. Judo-Bundesliga der Damen für den TuS Hermannsburg gehen soll. „Eigentlich ist geplant, dass wir durchmarschieren“, gibt der Coach ein klares Saisonziel vor. „Das ganze Rumgeeiere in der 2. Liga macht ja auf Dauer auch keinen Spaß“, sagt er. Nichts anderes als der Aufstieg in die Bundesliga soll es dann schon sein. „Das ist die Zielsetzung“, stellt Wermuth klar. „Und wenn das klappt, sehen wir mal weiter.“ In den vergangenen Jahren hatten die Hermannsburger diesen Schritt noch ausgeschlossen. Die eng gesteckten finanziellen Möglichkeiten der TuS-Judoka schlossen einen Gang in die deutsche Eliteliga aus.

Am klammen Geldbeutel hat sich nichts geändert. Deshalb schließt es Wermuth jetzt und für die Zukunft aus, neue Kämpferinnen „einzukaufen“. „Da wehre ich mich gegen“, so Wermuth. Er gehe lieber einen anderen Weg und sei immer bestrebt, eine Mannschaft zusammenzustellen, in der es keine Missgunst gibt, weil die „eine Kämpferin mehr Geld bekommt als eine andere“. Die mannschaftliche Geschlossenheit ist das A und O beim Hermannsburger Zweitligisten. Ohnehin ist Wermuth davon überzeugt, eine starke Riege zusammenzuhaben.

Sein Team hat sich auf die nun beginnende Saison bestens eingestimmt. In der Vorbereitung stand auch ein Trainingslager auf dem Programm. Nach den harten Trainingseinheiten zog der Trainer eine positive Bilanz: „Wir haben eine tolle Truppe zusammen. Die Neuzugänge passen menschlich super zu uns.“

Zwar hatten die Hermannsburger nach Abschluss der vergangenen Saison mit Lena Siebler (Karriereende), Paula Sommer (wechselte in die Bundesliga), Imke Schumann (zurück zum Heimatverein) und Sarah Hawkes (England) einige Abgänge zu verzeichnen. Doch mit Josina Wolany (Göttingen), Paula Borgonje (Niederlande), Kyra Quast (Siegen) und Regina Garmatter (eigene Jugend) sind auch vier Neue hinzugekommen. Zudem steigt Anne Byczkowicz nach einer einjährigen berufsbedingten Pause (Auslandsaufenthalt) wieder ein.

Nur noch sechs Vereine (vorher acht) werden in dieser Saison an drei (vorher vier) Kampftagen in der 2. Bundesliga kämpfen. „Mit unserer 20-jährigen Zugehörigkeit in der ersten (vier Jahre) und zweiten Bundesliga, sind wir der ‚Dino‘ der Liga und gehören wieder zu den Favoriten“, ist sich Abteilungsleiter Frank Walzer sicher.

Zum Auftakt geht es am Samstag zum Mitfavoriten Stella Bevergern ins Münsterland. Dort geht es gleich im ersten Kampf gegen den Brander TV, den Wermuth ebenfalls stark einschätzt. Für den TuS-Trainer fällt in diesem Wettkampf schon eine kleine Vorentscheidung im Wettstreit um den Aufstieg. „Die haben schon eine starke Riege“, glaubt er. „Außerdem ist es immer wichtig, im ersten Wettkampf zu punkten. Das gibt Selbstvertrauen für den Rest der Saison.“ Und die soll ja bekanntlich mit dem Aufstieg enden.

Quelle: Cellsche Zeitung vom 23.04.2015 Autor: Uwe Meier - Foto: Benjamin Westhoff

www.cellesche-zeitung.de

2014

Hermannsburger Judoka mit Platz drei hochzufrieden

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Gleich ist Schluss und der Kampf gewonnen: Miriam Garmatter (blau) befördert Inken von der Recke vom Brander TV auf die Matte

Die Judo-Frauen des TuS Hermannsburg haben die 2. Bundesliga-Saison auf dem dritten Platzabgeschlossen. Mit dieser Platzierungen zeigten sich die Kämpferinnen sowie Trainer Dieter Wermuth zufrieden. Am letzten Kampftag gab es einen 4:3-Erfolg über Brander TV. Anschließend mussten sich die Hermannsburgerinnen dem MTV Vorsfelde 3:4 geschlagen geben.

HERMANNSBURG. Die Judo-Frauen des TuS Hermannsburg haben ihre Saisonziele erreicht. Nach einem holprigen Saisonauftakt steigerte sich das TuS-Team, zeigte gute Leistungen und sicherten sich in der Abschlusstabelle Platz drei. Eine Platzierung, mit der sich Trainer Dieter Wermuth voll und ganz zufrieden zeigte.

„Wir waren uns einige, dass wir nicht wieder in die erste Liga wollen“, so Wermuth. „Dazu fehlt uns das Geld. Denn mittlerweile werden Kämpferinnen auch eingekauft. Da können wir nicht mithalten“, so der Hermannsburger Trainer. In der 2. Liga fühlt sich die TuS-Riege gut aufgehoben. Und das hat das Team auch am vierten und letzten Kampftag der Saison gezeigt. Mit einem 4:3-Sieg gegen den Brander TV starteten sie in den Tag. Anschließend mussten sich die TuS-Frauen den Gastgeberinnen vom MTV Vorsfelde mit 3:4 geschlagen.

Anika Wohlers (bis 48 Kilogramm) präsentierte sich nach einer Verletzungspause wieder in alter Stärke. Sie siegte in beiden Begegnungen mit der höchsten Wertung Ippon. „Anika hat wieder toll gekämpft“, sagt Wermuth. Auch Imke Schumann (bis 78 Kilogramm) und Miriam Garmatter (bis 57 Kilogramm) holten jeweils zwei Punkte.

Garmatter erreichte gegen Janne Ahrenhold vom MTV Vorsfelde nach nur 22 Sekunden die höchste Wertung und damit das vorzeitige Ende das Kampfes. Ihre Gegnerin Inken von der Recke vom Brander TV besiegte sie nach 30 Sekunden. Paula Sommer fiel kurzfristig aus, doch glücklicherweise war die schwangere Janny Dammer van der Meer mitgereist und trat in der Klasse bis 63 Kilogramm an. „Sie hat dann gleich den Arm gehoben und damit den Kampf aufgegeben“, erzählt Wermuth. „Aber dadurch mussten wir wenigstens keine Strafe zahlen. Janny Einstellung ist einfach toll und unterstützt uns auch während der Schwangerschaft in der Halle“, sagt Wermuth.

Inken Hildebrandt hatte einen schlechten Tag erwischt und verlor zweimal. Auch Yvonne Odink musste eine Niederlage hinnehmen. Nach 45 Sekunden holte Giovanna Scoccimarro vom MTV Vorsfelde mit zwei Wazari-Wertungen den Sieg. „Das Mädchen ist der absolute Überflieger“, sagt Wermuth über die gegnerische U18-Europameisterin und Weltranglistenerste.

Doch schließlich kam den Hermannsburger die Niederlage gegen Vorsfelde ganz gelegen. Denn aufgrund der Tatsache, dass aus der 1. Bundesliga gleich zwei Mannschaften absteigen, wäre der Zweitplatzierte der 2. Liga in der Pflicht, aufsteigen zu müssen. Das wollten die Hermannsburger unbedingt vermeiden. Und das aus gutem Grund. „Wer auf einem Aufstiegsplatz ist und nicht aufsteigt, wird er in die Regionalliga zurückgeschickt“, erklärt Wermuth, der diese Regelung nicht unbedingt begrüßt.

Zum Abschluss der Saison will das Team noch einmal gemeinsam Essen gehen – und dabei ein bisschen Abschied feiern. Denn in der kommenden Saison wird Hermannsburger Riege auf dann auf Paula Sommer und Imke Schumann verzichten. Sommer wechselt nach Wiesbaden und kämpft dort dann in der 1. Bundesliga. Schumann zieht es zurück zu ihrem Heimatverein Osnabrücker TB, der ein Jahr nach dem Regionalliga-Zwangsabstieg zurück in die 2. Bundesliga kommt. „Die Osnabrücker wollten damals wie wir nicht in die 1. Bundesliga und mussten deswegen in die Regionalliga“, erklärt Wermuth. Er würde die starke Kämpferin zwar gerne weiter in seinem Team haben, doch versteht sie und lässt sie gerne wieder in ihre Mannschaft gehen.

Autor: Johanna Müller, am 29.09.2014 www.cellesche-zeitung.de

Hermannsburger Judoka auf dem Vormasch

Nach nur 17 Sekunden hat die Hermannsburger Judoka Imke Schumann (bis 78 Kilogramm) am Sonnabend in der Örtzetalhalle ihren Zweitliga-Kampf gegen ihre Konkurrentin von Adler Bottrop gewonnen. Damit steht es 3:2 für die Gastgeberinnen des TuS Hermannsburg, doch im darauffolgenden Kampf gab sich die verletzte Anika Wohlers geschlagen. Damit hing alles von Inken Hildebrandt (über 78 Kilogramm) ab, deren guter Kampf nach vier Minuten mit unentschieden endet – genauso wie die Partie

HERMANNSBURG. „Die Gegner waren unerwartet stark“, sagt Judo-Abteilungsleiter Frank Walzer. Wie üblich traten als erstes die Gäste aus Bottrop und vom JC Wermelskirchen gegeneinander an. „Da haben die Kämpferinnen schon gesehen, wie stark die Mannschaften sind. Aber sie haben sich nicht einschüchtern lassen“, so Walzer.

Ein kurzer Schock-Moment war dann aber die Niederlage der niederländischen Judoka Yvonne Odink, die den ersten TuS-Kampf des Tages bestritt. „Yvonne hat ihre Gegnerin, die ebenfalls Niederländerin ist, bereits aus den Training gekannt. Wir dachten sie schlägt ihre Konkurrentin“, sagt Trainer Dieter Wermuth. Doch die Stimmung in der gut besuchten Halle blieb laut Wermuth „klasse“.

„Die Mannschaft hat sich am Riemen gerissen“, sagt Wehrmut. Nach dem Unentschieden gegen gingen sie dann gegen den JC Wermelskirchen auf die Matte. In dieser Begegnung siegte Odink und die Mannschaft holte einen 4:3-Sieg. „Am Schluss war ich zufrieden“, sagt Wermuth mit Blick auf die 2. Bundesligatabelle, in der sein Team derzeit auf Platz zwei zu finden ist. „Wenn am letzten Wettkampftag Ende September Platz zwei halten, wäre das in Ordnung“, sagt er.

Quelle: Cellesche Zeitung / Autor: Johanna Müller / Fotos: Jürgen Lange


Hermannsburger Judoka kämpfen wieder mit voller Leistung

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Judotrainer Dieter Wermuth hat wieder Grund zu lächeln, seine Mannschaft hat sich am Wochenende durch zwei Siege von Tabellenplatz sieben auf den dritten Platz der 2. Bundesliga gesetzt. Beim zweiten Wettkampftag in Stade gewann der TuS Hermannsburg mit 4:3 gegen Budokan Lübeck und 5:2 gegen den VfL Stade. „Das war super, wir waren fast komplett. Damit ist die Anspannung vom ersten Wettkampftag verflogen“, sagt Wermuth.

HERMANNSBURG. Motiviert fuhren die Hermannsburgerinnen zum zweiten Wettkampftag nach Stade. Die Niederlage und das Unentschieden beim Saisonauftakt wollten die Judoka nicht auf sich sitzen lassen. Lediglich auf Paula Sommer musste das TuS-Team verzichten. Um die Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm besetzen zu können, sprang Viola Garmatter ein, die aufgrund ihres Studiums seit drei Jahren nicht mehr aktiv war. Kurzfristig fiel dann Dörte Müller (bis 78 Kilogramm) aus, nachdem Lena Busemann (über 78 Kilogramm) ihrer Teamkollegin während des Aufwärmens versehentlich die Nase brach.

„Wir waren froh, dass wir trotz Ausfällen in allen Klassen antreten konnten“, sagt Wermuth. Nicht ganz zufrieden war der Trainer aber mit dem Sieg gegen Stade, der mit 4:3 unerwartet knapp ausging. „Leider entscheidet beim Judo der Bruchteil einer Sekunde über eine Niederlage. Das musste auch Imke Schumann in der Gewichtsklasse bis 78 Kilogramm erfahren“, sagt er.

Gegen den Gastgeber Stade war Schumann konzentrierter und holte einen Punkt für ihr Team, das insgesamt einen 5:2-Sieg einfuhr. Anika Wohlers musste hingegen eine schnelle Niederlagen hinnehmen. Nach nur neun Sekunden wurde sie von Beke von Ahnen auf die Matte geworden. „Das ist eine starke Konkurrentin von Anika. Von Ahnen hatte am Sonnabend einfach die besseren Karten“, sagt Wermuth.

Die Überraschung des Tages sollte danach kommen. Die TuS-Damen lagen 2:0 gegen Stade zurück bis Inken Hildebrandt (über 78 Kilogramm) bei ihrem zweiten Einsatz für Hermannsburg gegen die Favoritin Sara Finke nach 1:11 Minuten gewann. „Ich habe Inken eingesetzt, damit sie Erfahrung sammelt. Dass sie dann auch noch gewonnen hat, ist sensationell“, sagt Trainer Wermuth, der sein Team wieder auf einem Tabellenplatz sieht, auf den es seiner Meinung nach gehört.

Den nächsten Kampf bestreitet die Judoka gegen JC Wermelskirchen und Adler Bottrop am 14. Juni in der eigenen Halle.

Quelle: Cellesche Zeitung  / Autor: Johanna Müller

 
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Mannschaftsfoto vom 1. Kampftag


Rumpfteam kassieren zwei Niederlagen

07.05.13 So ein bisschen hatten sie zumindest auf einen Erfolg am ersten Wettkampftag der Judo-Bundesliga gehofft. Doch am Ende mussten die Frauen des TuS Hermannsburg zwei Niederlagen quittieren. Gegen JC Osnabrück unterlag die TuS-Riege knapp mit 3:4. Im Kampf gegen die Gastgeberinnen JC 66 Bottrop war Hermannsburg chancenlos und verlor 1:6.

HERMANNSBURG. „Das war schon unglaublich, was die da an Qualität auf die Matte gebracht haben“, urteilte TuS-Trainer Dieter Wermuth über die Mannschaft aus Bottrop, die sich nach ihren starken Vorstellungen in den Kreis der Ligafavoriten gesiegt hat. „Das sind Überflieger“, meint Wermuth, dessen Team deshalb auch chancenlos war. „Das war einfach so“, sagt er. „Da beißt die Maus kein Faden ab.“

Für den TuS Hermannsburg verlief der erste Bundesliga-Wettkampftag alles andere als nach Plan. Was Wermuth als Anlaufschwierigkeiten betitelte, machte sich in Sachen zur Verfügung stehendes Personal negativ bemerkbar. Gleich auf vier Kämpferinnen musste das TuS-Team verzichten. Miriam Garmatter hatte sich im Abschlusstraining das Knie verdreht und konnte nicht antreten. Neuzugang Daniela Kortmann, im normalen Leben Polizistin, musste aufgrund eines dienstlichen Einsatzes passen. Vanessa Grabowski, ebenfalls als Neuzugang gehandelt, erschien nicht am verabredeten Treffpunkt. Und Franziska Mecke, die aus Schwerin anreiste, hatte ihren Pass vergessen und durfte deshalb nicht antreten. „Das ist mal wieder so eine komische Neuregelung des Judo-Bundes“, meinte Wermuth dazu. „Im Februar haben wir unsere Kämpferinnen mit allen möglichen Angaben beim Verband gemeldet“, sagte er. „Und dann darf sie nicht antreten, nur weil sie den entsprechend Pass nicht vorlegen kann.“ Bisher sei es so gewesen, dass man sich beim Fehlen des gültigen Wettkampfpasses auf eine andere Art und Weise ausweisen musste und eine Strafe von 50 Euro gezahlt wurde. „Das macht die Sache natürlich nicht unbedingt leichter. Aufgrund dieser Schwierigkeiten hatte ich arge Bedenken“, sagte das Hermannsburger Trainer-Urgestein.

Die fehlenden Kämpferinnen sorgten dafür, dass Trainer Wermuth bei der Aufstellung arg tricksen musste. In den Wettkämpfen gegen Osnabrück und Bottrop führte das sogar dazu, dass jeweils zwei Gewichtsklassen kampflos abgegeben wurden.

Und dennoch zogen sich die Hermannsburgerinnen achtbar aus der Affäre. „Wenn ich anders hätte aufstellen können, wäre gegen Osnabrück durchaus was drin gewesen“, orakelte Wermuth. Lena Busemann (+78 Kilogramm), Janny Dammen-van der Meer (-52 kg) und Paula Sommer (-63 kg) gewannen ihre Kämpfe. Allerdings wollte der vierte Sieg, der gleichzeitig den Gesamterfolg gesichert hätte, nicht gelingen.

Gegen Bottrop hätte er sich dann „fürchterlich erschrocken“, erzählt Wermuth. „Die haben im Vergleich zum Vorjahr mächtig aufgerüstet.“ Dabei sei dem Gegner sicherlich die Tatsache hilfreich gewesen, dass sich in Bottrop ein Leistungszentrum befindet, aus dem die Bundesliga-Riege einige ganz starke Kämpferinnen rekrutieren kann. Und so hatten die Hermannsburgerinnen nicht den Hauch einer Siegchance. Nur Paula Sommer und Lena Busemann erkämpften jeweils ein Unentschieden. Das war natürlich zu wenig, um den Gastgeberinnen ernsthaft Paroli bieten zu können.

Trotz der beiden Niederlagen war Wermuth nicht unzufrieden. „Alle haben super gefightet. Das haben sie wirklich toll gemacht“, lobte Wermuth. „Und das ist ja auch ein wichtiger Faktor.“

Der nächste Wettkampftag steht für den TuS Hermannsburg am 22. Juni an. Auswärts geht es gegen die Sport-Union Witten und die Hamburger JT. Beides Mannschaften, die zum Saisonauftakt ebenfalls sieglos blieben. (Quelle: http://www.cellesche-zeitung.de)

 


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