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27 | 03 | 2017
Ü60 Senioren
Essen als Brücke zur fremden Kultur PDF Drucken E-Mail

Essen als Brücke zur fremden Kultur

oder Essen als Kulturbrücke

Seit Oktober letzten Jahres sind montagsabends sieben Eritreer regelmäßige Teilnehmer beim Männersport des TuS Hermannsburg. Das Beitragssponsoring des Vereins machte es möglich, die Asylanten als reguläre Vereinsmitglieder aufzunehmen. „Auf niedrigem Niveau können wir uns natürlich verständigen“, sagt Erich Johannes, der Leiter der Sportgruppe. „Irgendwie klappt das. Auf Deutsch, das sie schon gelernt haben, auf Englisch oder mit Händen und Füßen.“

Intensivere Gespräche zu führen ist schwierig. Da war es ein besonderer Glücksfall, dass ein Sportkamerad Frau Ahrens kennenlernte, eine gebürtige Eritreerin, die in Poitzen verheiratet ist. Sie erklärte sich spontan bereit, für die ganze Gruppe, immerhin etwa dreißig Mann, ein Gericht aus Eritrea zu kochen und zu dolmetschen, um anstehende Fragen zu klären.

Nach einem kleinen Referat von Herwig Fock über Eritrea wurde im Vereinsheim Engera serviert, ein Gericht mit traditionellen Fladen, hartgekochten Eiern, gebratenen Hühnerschlegeln und einer scharfen Soße. Es hat allen hervorragend geschmeckt. Danach war Zeit für ein von Frau Ahrens gedolmetschtes Gespräch. Fragern zur politischen Situation in Eritrea wurden beantwortet, die Asylpraxis in Deutschland besprochen und der Stand des Deutschunterrichtes. „Der leidet sehr“, erläuterte Eberhard Horn, der ehrenamtlich tätige Lehrer aus der Sportgruppe. „Durch die Arbeitseinsätze der Asylanten ist es schwierig, gemeinsame Termine für alle Eritreer zu finden. Das macht es schwer, ein einheitliches Sprachniveau zu erreichen.“ Mit Frau Ahrens Hilfe wurden Ansätze zur Problemlösung entwickelt, weil allen Beteiligten bewusst ist, dass Sprachkenntnisse der Schlüssel zur erfolgreichen Integration sind.

Bevor es ans Aufräumen ging, überreichte Erich Johannes einen blühend Dank an Frau Ahrens, die es abgelehnt hatte, sich ihre Auslagen erstatten zu lassen.

 
Bundeswehrbesuch 2015 PDF Drucken E-Mail

Ü-60-Gruppe besuchte Einrichtung der Bundeswehr

Ein Mal in jedem Winterhalbjahr unternimmt die Ü-60-Gruppe eine Besichtigungsfahrt in die nähere Umgebung. In diesem Winter hatte Walter einen Besuch beim aerodynamischen Messzug der Bundeswehr in Bergen-Hohne organisiert. Diese Dienststelle liegt am Rande des Truppenübungplatzes und beoachtet das Wetter. Regelmäßig und pünktlich alle sechs Stunden steigt ein mit Helium gefüllter Ballon bis zu einer Höhe von ca. 30 Kilometern, bevor er zerplatzt. Die Mess-und Sendesonde fällt an einem kleinen Fallschirm zu Boden, wo sie in den meisten Fällen spurlos verschwindet. Auf ihrem Weg nach oben jedoch sendet sie unaufhörlich die gewünschten Daten wie Temperatur, Luftfeuchte, Windgeschwindigkeit, -stärke und -richtung an die Bodenstation, wo sie in einen Rechner eingespeist werden. Vor Beginn der Digitaliserung waren in dieser Dienststelle fünf bis sechs Soldaten („ Wetterfrösche“ ) mit der Aufzeichnung und Weiterleitung beschäftigt, damals noch mit Papier, Bleistift und Lineal, heute versehen ein bis zwei Soldaten diese Arbeiten, und zwar rund um die Uhr, sieben Tage die Woche. Aber auch diese Dienstposten stehen auf der Ausmusterungsliste.

Bergen – Hohne ist neben einer weiteren Dienststelle im Schwarzwald die einzige dieser Art im Betrieb der Bundeswehr und liefert Daten für den eigenen Bedarf, aber darüber hinaus z. B. auch für Rheinmetall in Unterlüß, wo sie für den Erprobungsschießbetrieb benötigt werden.

Privatwirtschaftlich werden die Daten von Wetterportalen wie z. B. Wetteronline genutzt, die über PC und Smartphone eingesehen werden können.

Ein kurzer, aber sehr informativer Besuch, für den Walter an dieser Stelle nochmals gedankt sei.

Herwig Fock

 
Fahrt ans Wasser fiel ins Wasser PDF Drucken E-Mail

Fahrt ans Wasser fiel ins Wasser

Am 23. Mai führten wir unsere lange geplante Fahrt mit zwei Kleinbussen, einem PKW und einem Fahrradtrailer nach Jork / Elbe im Alten Land durch. Das Wetter verhieß nichts wirklich Gutes, dennoch starteten wir um 9. 00 Uhr und erreichten bei zeitweisem Sprühregen den Startpunkt mit dem Ziel Stade. Kaum in Jork angekommen, stellte eine Mitfahrerin fest, dass ihr Fahrrad nicht mitgekommen war. Große Aufregung, Betriebsamkeit und eine hektische Suche nach einem Fahrradverleih schlossen sich an. Doch alle Aufregung war schließlich umsonst, denn das „vergessene“ Fahrrad fand sich wieder an, es stand mutterseelenallein auf dem Parkplatz, es hatte sich in dem Wust von Rädern versteckt. So konnte denn die Fahrt beginnen und wir erreichten den Zwischenstopp in einem sehr ansprechenden Lokal. Als nach dem Mittagessen die zweite Etappe in Angriff genommen werden sollte, setzte Regen ein, sodass das Gruppenfoto schon mit Regenkleidung gemacht werden musste. Einstimmig wurde sodann entschieden, auf den zweiten Teil der Reise zu verzichten und wieder den Ausgangsort anzufahren. Und schon setzte Dauerregen ein und überzeugte auch den letzten, der vielleicht doch insgeheim nach Stade hätte fahren wollen, von der Sinnhaftigkeit des Beschlusses. Dann folgte beim Aufladen der Räder noch Starkregen, was aber Walter Eggersglüss nicht davon abhielt, alle Räder sofort zu verstauen. Um 17. 00 Uhr endete die Fahrt wieder in Hermannsburg, nach insgesamt fast vier Stunden Autofahrt und 17 Kilometern Radfahrt – eine wahrlich nicht überzeugende Bilanz. Der Geselligkeit hat das Wasser aber nichts anhaben können!


So hat das Wetter Werner Helms gute Planung zunichte gemacht, was ihn aber sicherlich nicht davon abhalten wird, auch die nächste Fahrt wieder zu organisieren, so perfekt wie immer.

Herwig Fock

 
Radfahrgruppe ist aktiv PDF Drucken E-Mail

Die Ü 60 - Gruppe ist aktiv, aktiv, aktiv…

Foto: Eugen Backeberg

So sah es im abgelaufenen Halbjahr alle vierzehn Tage aus, wenn Werner Helms zur Nachmittagsradfahrt durch Wald und Heide rief.

Doch das ist erst einmal Geschichte, das Vereinsheim ist nun der vierzehntägige Treffpunkt ( jeweils 14. 30 Uhr ), dann zu Kaffee, Kuchen, Klönschnack und Spiel. Richtig gemütlich wird es am 14. Dezember, wenn bei Kerzenschein Kaffee und Kuchen genossen und gemeinsam Weihnachtslieder gesungen werden.

Herwig Fock

 
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