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Erneut großer Wurf für die Hermannsburger ‚Äitschbees‘

Ultimate Frisbee: Ein extrem dynamisches Endzonenspiel, bei dem zwei Mannschaften versuchen eine Scheibe in der jeweils gegenüberliegenden Zone zu fangen. Dabei kommt es zu spektakulären Würfen, Sprints, Sprüngen und Fangaktionen. Immer im Mittelpunkt der sogenannte Spirit. Das Spiel läuft ohne Schiedsrichter und beide Mannschaften versuchen sich an die Regeln zu halten und fair miteinander umzugehen. Nach dem Spiel wird die andere Mannschaft hinsichtlich des Spirits bewertet, sodass es neben dem sportlichen Sieger auch immer einen Spiritsieger gibt.

Und die Hermannsburger ‚Äitschbees‘ sind schon seit einiger Zeit immer vorne mit dabei, wenn es im Juniorenbereich darum geht, den Meister zu ermitteln. Nachdem man sich Anfang Dezember in Köln bei der Nordwestmeisterschaft für die Deutsche Juniorenmeisterschaft in allen drei Altersklassen qualifiziert hatte, war die Vorfreude auf das Highlight der Indoorsaison selbstverständlich riesig. Getrübt wurde dies nur durch den Umstand, dass in diesem Jahr die Deutsche Juniorenmeisterschaft erstmals gesplittet wurde, d.h. die U-20 spielte ihr Turnier als erstes in Heidelberg und eine Woche später ging es für die U-17 nach Dresden und die U-14 fuhr zeitgleich wieder nach Heidelberg. „Das war schon sehr ungewohnt für uns“, so Trainer Sascha Wambutt. „Genau das war ja immer auch unsere Stärke und hat unser Team ausgemacht: Dass sich alle drei Teams gegenseitig unterstützen, anfeuern und aufbauen. Sie trainieren ja auch teilweise zusammen.“

In einem unglaublich engen und spannenden Turnier, vier der sieben Spiele gingen z.B. nur mit einem Punkt Unterschied aus, holten zunächst die U-20er am Ende den 8. Platz und krönten zudem ihre Leistung mit dem Gewinn des Spiritpreises! „Sie haben eine tolle Mannschaftsleistung gezeigt und sich nie hängen lassen. Der Gewinn des Spiritpreises ist auch der verdiente Lohn für ihr sehr sportliches Auftreten.“, so Wambutt als Resümee.

Die Hermannsburger U-14 ging als souveräner Sieger der Qualifikation im Nordwesten leicht favorisiert in das gesamtdeutsche Turnier in Heidelberg. Und diese Favoritenrolle wurde von den Frisbeekids auch eindrucksvoll bestätigt. In der jüngsten Altersklasse spielt man die Meisterschaft in einer Art Ligensystem – Jeder gegen Jeden – aus. Für die Hermannsburger standen dabei am Ende insgesamt nur 13 Gegenpunkte den 76 eigenenPunkten gegenüber. Selbst der langjährige stärkste Konkurrent aus Heppenheim wurde 9:2 besiegt, eine makellose Leistung. „Toll, wie man von der Seitenlinie aus gesehen hat, wie eingespielt, sicher und teilweise auch abgezockt die Kids schon spielen. Und als dann auch noch als Sahnehäubchen der Gewinn des Spiritpreises für unsere U-14 verkündet wurde, kannte die Freude keine Grenzen mehr“, so Trainer Wambutt strahlend. „Jetzt gehen wir natürlich als absoluter Favorit in die Outdoorsaison. Damit werden wir aber umgehen lernen.“

Zeitgleich fand in Dresden, wie schon eingangs beschrieben, die Juniorenmeisterschaft der U-17 statt. Die Smartphones von Sascha Wambutt und Co-Trainer Jonathan Meyer-Bothling, der sich als U-20er bereit erklärt hatte, die U-17 zu betreuen, liefen auf Hochtouren. Es gab ständig einen Austausch, wie es jeweils lief. Und auch Meyer-Bothling hatte Erfreuliches zu berichten: „Nach einem schlechten Start gegen Osnabrück konnten wir uns von Spiel zu Spiel steigern. Der Zusammenhalt im Team war unglaublich stark.“ So ging es über Leipzig, Dresden, Karlsruhe und Berlin bis ins Halbfinale und dort erneut gegen Osnabrück. Diesmal war das Spiel lange Zeit auf Augenhöhe und wurde erst kurz vor Ende entschieden und knapp verloren. Damit ging es um Platz 3 gegen das befreundete Team aus Kamen. „Wir haben mit Kamen vor dem Spiel einen gemeinsamen Cheer (Motivationskreis) gemacht, um unsere freundliche Rivalität zu stärken. Das Spiel konnten wir dann recht deutlich für uns entscheiden und so mit der Bronzemedaille im Gepäck nach Hause fahren“, bilanzierte Meyer-Bothling zufrieden.

Auch in der Outdoorsaison wollen sich die Äitschbees wieder für die Juniorenmeisterschaft qualifizieren. Das Qualifikationsturnier der Region Nordwest findet am 16. Juni erstmalig in Hermannsburg statt. „Da freuen wir uns dann natürlich über neugierige Besucher und alteingesessene Fans, die uns vor Ort unterstützen. Diese tollen Kids und unser Sport haben das einfach verdient“, so Trainer Wambutt abschließend.

Trainingszeiten Ultimate Frisbee

Indoor:
Anfang November bis Ende März

 

Montag:

Erwachsene, U20, U17

16:00 - 17:00 Uhr

Örtzetalhalle

 

Dienstag:

Kindertraining / Grundschüler

14:15 - 15:45 Uhr

Örtzetalhalle

 

U14

16:00 - 17:15 Uhr

Örtzetalhalle

 

Outdoor:

Anfang April bis Ende Oktober

 

Montag:

Erwachsene, U20, U17

16:15 - 17:45 Uhr

Sportplatz in Beckedorf

 

Dienstag:

U14, U17

15:45 - 17:15 Uhr

Sportplatz in Beckedorf

Trainer:

Sascha Wambutt

Denise Wollny, u14

 

Abteilungsleitung:

Sascha Wambutt

E-Mail: 

ultimatefrisbee [AT] tus-hermannsburg [PUNKT] de

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